paarcoaching berlin

Neugierig sein oder neugierig bleiben ist im Paarcoaching ein ganz wichtiger und genauso spannender Aspekt.

Sie müssen nicht erst zerstritten sein, um darüber nachzudenken, sich auf eine weitere Weise kennen zu lernen. Es kann, ganz im Gegenteil, sehr spannend, überraschend, unterhaltsam, vitalisierend (und heilend) sein, sich in einem achtsamen Paarcoaching gemeinsam zuzuhören. Sich dabei zu beobachten und weiter zu erfahren.

Denn Alles ist Beziehung – Paarcoaching als Selbstentwicklung

Denn Alles ist Beziehung. Ich stehe zu mir selbst in Beziehung. Zu (all) den anderen Menschen in meinem Herzen. Zu meiner / meinem Partner:in.

Ich kommuniziere immer in Beziehung. Das ist das Geheimnis der Kommunikation: die jeweilige Beziehungsebene. Hier hören Alle zuerst hin, und wenn überhaupt Etwas schief läuft, dann weil die Beziehungsebene zueinander „verrutscht“ ist (inkongruent). Das gilt auch für das Gespräch mit meinen Arbeitskolleg:innen, Nachbar:innen, Freund:innen etc.

Die Beziehungsebene – das sind also nicht die Worte, die wir benutzen. Und sie beeinflusst stark, wie wir verstanden werden, ob wir uns gut vermitteln können.

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„Erlebbarkeit“ im Paarcoaching

Ich versuche im Paarcoaching, in einer guten Balance zwischen Erlebbarkeit und (rationalem) verstehenden Gespräch für Sie Entwicklungsräume zu schaffen – sowohl jeweils für sich selbst, wie auch für das Gemeinsame in Ihrer Beziehung.

Die Erlebbarkeit im Paarcoaching ist nach meiner Erfahrung sehr wichtig. Erlebbarkeit bedeutet hierbei auch, gemeinsam eine passende Verständnisebene zu finden –  spielerisch, kreativ, mal ernst und mal heiter. Die gute Ausdrucksebene suchen und finden wir zusammen, auch durch Gespräche miteinander. Jeder lenkt dabei den Prozess mit.

Nicht einfach geschehen lassen – sondern mitsteuern

So viele „Workshops“, die wir zu allen möglichen Themen in unserem Berufsleben oder Ausbildungen durchlaufen – alle stets im Sinne von „Weiterentwicklung und Optimierung“. Warum warten wir eigentlich gerade bei so einem wichtigen Bereich unseres Lebens: unserer Lebenspartnerschaft, der intimen Beziehung, mit solchen Möglichkeiten zur Reflexion? Und zwar oft so lange, bis es richtig gekracht hat, um dann irgendwo hinzurennen, und es „wieder ganz“ machen zu lassen? Fühlt sich das eigentlich für Sie richtig an, wenn Sie kurz mal darüber nachdenken?

Der Coach ist ein Begleiter

Und kein Arzt oder Rechtsanwalt, möchte ich fast hinzufügen. Ich will im Coaching nicht streiten, ich will finden. Der Raum gehört Ihnen, und es ist ein wunderschöner Raum für eine solche achtsame Begegnung. Ich suche und erlausche „Wünsche“, die der/die Eine hat – wir bringen es als Wunsch in den Raum und gucken es uns an. Wir nähern uns an, vorsichtig oder forschend, verunsichert oder neugierig – Alles ist hierbei „in Ordnung“. Wir loten zusammen aus, wo wer steht, wie es sich anfühlt, was für eine (inhaltliche) Bewegung gut, hilfreich, lösend oder auch einfach spannend wäre.

Paarcoaching ist im Unterschied zu Paartherapie (dazu mehr auf den anderen Seiten) ein gemeinsames Erforschen, ein neugieriges Zuhören, ein Ausloten – und auch ein Sich-Besinnen auf die gemeinsamen Stärken.

„Wie können wir Dieses oder Jenes für uns gut erhalten?“ „Wie schaffen wir es, hierin noch effizienter / langsamer / lustvoller / deutlicher / schneller / genauer / unterhaltsamer zu werden?“

Und immer wieder auch: „neugieriger“. Neugierde und Überraschung hängen miteinander zusammen. Und schon gesellt sich das Selbsttun dazu. Ich rede nicht von „Menschen, Tiere, Sensationen“ – Kunststücken, Zaubertricks und Superlativen. Ich rede vom normalen Leben. Vom Öffnen des Blicks, einem Ohrenspitzen, der Entdeckung von Details.

Nicht vergessen: wir sind Alle selbst der Zaubertrick. Ein Wunder und eine merk-würdige Laune der Natur.

Und welches Thema bringen Sie nun mit?

 

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